Glück im Unglück

oder: glauben Juden eigentlich an Engel?

Wenn es etwas gibt was einem Sicherheit gibt, dann ist die Gewissheit, dass Gott mir den richtigen Menschen zur Seite stellt, wenn ich es am meisten brauche. Heute war dieser Mensch um die 50, Psychologin, jüdisch und wohnt in der Nachbarschaft. Als ich echt aufgeschmissen in der Nachbarschaft nach nem Schlüssel gefragt hab kamen Judy und ihr Mann vorbei. Sie haben mir geholfen nen Schlosser zu rufen. Als ich den Bus verpasst hab ruft sie an und sagt ” hey do you want to have lunch with us” und ich hab zum ersten Mal kosha gegessen ( Matzensuppe ist wie Semmelknödelsuppe nur halt mit Brühe). Dann hat sie mich mit nahc Manhatten genommen und so konnt ich dann noch nen tollen Nachmittag mit der Koreanerin verbringen. NYC ist klasse. Hätt ich nicht gedacht ich habs mir grauer und hässlicher vorgestellt, aber wenn die Sonne scheint und die 50% der Stadtbewohner irgendwo im Urlaub sind… einfach toll. Central Parks, dann Ground0 unten nen Blick auf die Freiheitsstatur geworfen und anschließend Sushi in Tribequa.

Als ich dann nen Ticket für den Bus Nach West Nyack gekauft hab hätte die Frau mir allerdings ruhig sagen können, dass sie mir nen Ticket für Nyack gibt, weil die nach West Nyack nicht mehr fahren. das hat mir dann nen Mann an der Bushaltestelle gesagt. Nyack ist zu Fuß zu weit von Westnyack und genau da zwischen liegt eine “nicht gute” Gegend, also meinte der Mann dass er mich nach Haus bringen kann, meine Eltern haben mir mal beigebracht dass man nicht mit Fremden mitfahren soll (manche Sachen sind ja auch sinnvoll)und genau dann ruft July an um zu fragen wies mir geht und wie ich nach Haus komm. Ich erzähl ihr die Bus sache und sie sagt “I’ll pick you up in Nyack”. Morgen Nimmt mich ihr Mann mit in die Stadt (Großes Konzert im Centralpark- um sonst). Ich werd dann mal die Cam mitnehmen und nen Paar bilder machen.

New York, New york, if you canmake it there, you can make it anywhere(F.S).

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