Martin Luther King Day.

heute ist ein politischer Feiertag, also Schul-und Arbeitsfrei (auch für mich).

Am Sonntag hatten wir darum Gemeindemitglieder, die ans Mikro getreten sind und über ihre Erfahrungen aus dieser Zeit berichtet haben. Das war sehr beeindruckend, ab und zu auch ergreifend. Da merkt man erst dass es garnicht so lange her ist das ganze “I have a dream” und diese politisch gestützte Diskriminierung (ok die gibt es immer noch).Unser Chorleiter war der letze am Mikro (und wahrscheinlich auch der älteste). Er bagann mit den Worten “If there is one thing I am proud of and will allways be proud to say, it is to call Dr.King my friend”- wow. Und dann begann er wie er als Student in Nashville die Chance hatte diesen jungen Pastor kennen zu lernen. Wie er mit ihm nach Washington DC gefahren ist und wie selbstverständlich es für ihn erschien seinen Freund darin zu unterstützen eine Ungerechtigkeit zu beenden. Damit hatte ich nicht gerechnet. Mit jedem Wort wurde er immer emotionaler, die Pausen wurden länger und nach 10 Minuten hielt er sich an der Kanzel fest und war am weinen. Das war… mutig von ihm auf jeden Fall, für den Rest der Gemeinde eine seltsame Situation, keiner von uns wusste was wir tun sollten, einigen war an zu sehen, dass sie kurz vorm Aufspringen waren. Aber er hat sich wieder gefangen und erzählte weiter. Bei dem anschließendem gathering hatte ich wieder mit einigen geredet und dann hieß es zum 6ten mal ” do you sing” worauf ich zum 6ten Mal erklärt hab, dass ichs fürn Mädchenkreis zwar gemacht hab, aber nicht im Kirchnchor gesungen habe und so schön die auch singen, Hymnen einfach nicht meine Musikrichtung sind. Dieses Mal kam dann die Frage “and what’s about sundayschool?”- ja also ab nächsten Sonntag werde ich also ab uns zu die Jugendgruppe mit machen (nur ab und zu wenns geht weil es parallel zum Gottesdienst ist). Ach und dann kam Nadine zu mir gelaufen und hat mich noch für nen “midnightrun” rekrutiert. Ich dachte erst die gehen nachts joggen und war etwas verunsichert, aber es handelt sich hierbei um etwas für NewYorker Kirchen traditionelles: Sachspenden(also Kleidung und Spielzeug und so) und Essen werden von einem Kirchenteam (in dem ich jetzt bin) in die City gebracht und dort in den ärmeren Teilen (ich denke Slam passt da schon ganz gut) verteilt. Nun werden wir es nicht nur verteilen sondern auch mit den Menschen reden, denn es geht darum nicht nur zu helfen sondern gleichzeitig zu zeigen dass man trotzdem noch gleichgetellt ist- gut Idee dahinter und ich freue mich schon drauf am 20.3. dabei sein zu dürfen.

Zur Einschwörung von Obama: ich habe lange mit dem Gedanken gespielt nach WDC zu fahren. Ich hätte am Samstag sogar mit Sophia mit gekonnt, aber es wären 4 Tage in einer überfüllten Stadt und dass war nicht besonders lockend für mich (zumal es kalt ist und alles draußen stattfindet). Dann dachte ich das ich mit GalapagosArtSpace mit fahre die heute Abend in NYC mit einem Bus nach WDC fahren. Aber da bin ich froh keine Karte gekauft zu haben, denn seid gestern Abend sind alle Einfahrten in die Stadt geschlossen weil sich 4 mal soviele Menschen in der Stadt befinden, wie da leben (also es ist voll) und mehr passen nicht mehr rein- der Bus wird also nur um WDC fahren… Mein Plan also: ich schaus mir live im TV an, warm, trocken, mit viel Platz. Ja ich weiß es ist “History in the making” aber ich werde so eine Tour dann auf mich nehmen wenn die erste demokratische PRÄSIDENTIN eingeschworen wird (ich tippe darauf es wird Chalsea Clinton sein) aber das kann ja noch dauern. Hier wird gerade ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt, da kann man ja nicht erwarten dass jetzt auch Sexismus zurückgeht.

2 Antworten auf “Martin Luther King Day.”

  1. Aylay sagt:

    ich wäre zu gern in der kirche gewesen und hätte dem buddy von MLT zugehört, auch wenn er fast nen kollaps hatte. so einen eyewitness bericht bekommt man nicht alle tage.
    ps: chelsea clinton wäre ja genetisch gesehen schon mal im vorteil :D

  2. Aylay sagt:

    ehh MLK und nicht MLT … wie auch immer ich das verwechselt hab.

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