Break from rain- for one night.

Da bis MIttwoch offiziell noch das schlechtest June Wetter überhaubt ist, waren meine Wochenendpläne sehr klein: Freitag Abend HOUSING WORKS concert mit Vienna Teng. Natürlich habe ich mir die Chance sie noch einmal live zu sehen, bevor ich für einen längeren Zeitraum daruf verzihten muss, nicht nehmen lassen. Es waren 3 Künstlerinnen, eine Frazösin und Diane Birch sollten als Openeract starten. Da Diane Brich mehr upspeed ist und echt gut, hat Vienna die Reihenfolge geändert und kam in der Mitte. Also zunächst mal Vienna komplett solo, also nur sie und das Piano muss man mal erlebt haben- sehr schön. und dann Diane Birch- OMG, Ich hatte sie ja schon mal auf MTV gesehn und wusste, dass sie gut ist und in die Richtung Carol King meets Adel und Nora Jones musikalisch, aber dass sie so gut ist hatte ich nicht erwartet (vor allem weil das MTV lied nicht unbedingt ihr bestes ist, auf ihrem Album sind einige die ich persölich noch besser finde- das Video ist aber sehenswert)

und sie hat laaaange Beine, was durch die Kombination aus Minikleid und Heels noch verstärkt wurde. Ich hab nun ihr Album, mit Autorgamm und das hat sich auf jeden Fall alles gelohnt.

Dann war Freitagabend auch mal nen Regenpause und total angenehmes Klima in der Stadt, NYC was packed und so sind wir dann auch bis irgend was um 12 rum gelaufen haben Salatgegessen und ich war, wie immer nach nem guten Konzert, hell wach, high und einfach nur gut drauf.

Das Konzert war in nem Buchladen von Housing Works und ich liebe es einfach nur. Das Konzept, die Leute, das Feeling in diesem Laden- es könnte nicht besser sein.

Zum Konzept: Man kann Bücher spenden und da gebrauchte bücher kaufen, es arbeiten vor allem Ehrenamtliche da, der Buchladen ist mit Cafe und Bar und sehr wohlfühl mäßig und alles was an Gewinn gemaht wird, finanziert die HIV Projekte on Housing Works. DH: medizinische, rechtliche und soziale Betreuung und Unterkunft etc, ein komplettes Netz was sich um HIV-Kranke in der Stadt kümmert und Prävention betreibt. Ich bin immer noch begeistert und würde ich in der City wohnen (und länger bleiben als ich jetzt noch vor mir hab) würde ich sofort anfangen da mit zu arbeiten. Ich habe Gegoogelt aber nichts Vergleichbares in Deutschland gefunden. Sollte jemand sowas kennen, sagt mir Bescheid.

Die Menschen da: total diverse, also alles von Ökos bis Kunstprofessor (ok da ist nicht ganz so viel Unterschied) und Manga-Emos. Die best angezogensten Menschen der Stadt, also mit eigenem Stile, sehr verrückt manch mal aber wenigstens nicht langweilig und sie waren alle sehr … gelassen/besinnt (etc- schwer zu beschreiben) und wir haben toll “soon love soon” gesungen, diese Stimmung war einfach genial (wie das so ist wenn Hippie-Hippsters mit Jobs “as we will be as one God, as we will be as one people” singen umgeben von Büchern)

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